Ökofonds - Für ökologische Investments bieten sich allerlei Möglichkeiten. Grüne Geldanlagen liegen im Trend. Doch nicht alles ist Öko, was nach ökologischer Geldanlage aussieht.


Für ökologische Investments bieten sich allerlei Möglichkeiten.

Menschen, die ihre Notgroschen in Öl bunkern, könnten von ihrem Gewissen angestupst werden. Öl belastet die Umwelt. Da aber auch gleichzeitig Ausgleich geschaffen werden kann, steht uns Sparern nichts im Wege, wenn wir auf der anderen Seite ein paar Scheine in ökologische Investments stopfen. Mit diesem Geld wird was für die Umwelt getan. Und wenn die Investition in den Ökofonds noch ein wenig fetter ist als in den Ölfonds - bingo - dann klappt es auch mit dem Schlafen wieder besser, denn damit machen wir unsere Umweltverschmutzung wieder wett.

Allerlei Möglichkeiten bieten sich uns, wenn wir ökologisch investieren möchten. Um ein wenig in die Tiefe zu steigen, suchen wir uns hier zwei Beispiele heraus und betrachten sie uns unter dem Mikroskop.

Für ökologische Investments bieten sich allerlei Möglichkeiten.

Da heißt es zum Beispiel: Sicher Geld anlegen in tropische Edelhölzer - dem Rohstoff der Zukunft.

Fakt ist: Aktuell wird weltweit soviel Holz geerntet wie noch nie. Doch zu welchem Preis? Satellitenbilder vom weltweiten Schwinden der grünen Lunge unserer Mutter Erde schrecken uns auf. Der Klimawandel hat uns schon im Griff, nervt mit Hitze, Fluten, Sturm und Gletscherschmelze, und die Jungs mit der Säge interessiert das nicht. Genauso skrupellos sind jene, die durch die klimatisierten Möbelhäuser schleichen und nach Meisterstücken aus Tropenholz schauen. Es ist schick und zeigt, dass man nicht auf den Cent zu schauen braucht. Das Verlangen nach Holz, dem (eigentlich) nachwachsenden Rohstoff, wächst ständig, und bereits heute schon kommt es auf vielen Märkten zu Engpässen oder stark erhöhten Preisen. Dass der gefällte Stamm auch wirklich nachwächst, interessiert weder Baumfäller, noch Händler, noch Käufer.

Schön, dass nun endlich ein wenig getan wird. Urwälder werden unter Schutz gestellt, illegal geschlagenes Holz darf nicht mehr eingeführt werden. Das verstärkt den Druck auf den Holzmarkt. Fleißige Züchter bringen überall auf der Welt Holzplantagen hervor, die den weltweiten Holzmarkt unterstützen sollen. Die hier wachsenden Hölzer sind aber qualitativ nicht wirklich ernst zu nehmen und nur für den Massenmarkt gedacht. Hochwertige Edelhölzer wie Teak, Mahagoni oder Rosenholz, die auf entsprechend zertifizierten Plantagen wachsen, entstehen dagegen nur sehr selten. Aber der Markt verlangt nach Edelholz. Das ist die Gelegenheit für uns Anleger, die an dieser Entwicklung partizipieren möchten. Der nachwachsende Rohstoff Holz bietet eine ökologische Geldanlage auf höchster Qualitätsstufe und verspricht darüber hinaus eine gute Rendite. Wer also in Wald investiert, bedient sich einer lukrativen Geldanlage mit stattlicher Rendite. Diese Investition geht nicht auf Kosten von Mensch und Natur, sondern sie ist sozial und ökologisch geprägt.

Und so preisen die Macher ihre grüne Geldanlage an:

Der Anleger investiert z. B. ein Jahr lang jeden Monat 30 € - macht 360 €. Dafür werden 12 wertvolle Tropenbäume wie Mahagoni und Teakholz gepflanzt und 25 Jahre lang gepflegt. Nach 25 Jahren werden die Bäume geerntet, und der Anleger erhält lt. Verkaufsprospekt ca. 3300 € aus dem Erlös des Holzes. Die damit erwirtschaftete durchschnittliche jährliche Rendite von ca. 9,65% kann sich sehen lassen.

Es geht aber auch mit Strom. Menschen, die ein eigenes Dach über dem Kopf haben, könnten an einem ökologisch und ökonomisch viel versprechenden Markt Spaß haben und darüber nachdenken, ob sie nicht eine Solaranlage installieren möchten. Wer kein eigenes Dach besitzt, kann das natürlich auch. So wird Investoren ohne die eigenen Dachlatten, als auch "Bedachten" ohne ausreichendes Eigenkapital die gleiche Möglichkeit geboten.

Firmen wie die RGE Energy AG planen, bauen, finanzieren und betreiben solare (photovoltaische) Großanlagen. Diese Anlagen werden vornehmlich auf Dachflächen installiert, die von gewerblichen, landwirtschaftlichen und kommunalen Besitzern angemietet werden.

Wer sich dafür interessiert, lässt sich eine schlüsselfertige Anlage errichten. Er braucht sich dabei um nichts zu kümmern, denn auch Netzanschluss, Versicherung, Finanzierung und Wartungsverträge kommen aus derselben Hand.

Damit erschöpft sich das Angebot noch lange nicht, denn auch für Wiederverkäufer (Hallenbauer, Statiker, Bauträger, Handwerker, etc) gibt es attraktive Angebote. Diese Angebote geht hin bis zu Beteiligungen an zu gründenden Betriebsgesellschaften, wenn Kunden der Wiederverkäufer nicht alleine investieren möchten oder können. Bei genug Eigenkapital wird die komplette Anlage errichtet, und der Kunde spart Kosten.

Tja, Geld investieren und dabei gleichzeitig ein gutes Gewissen haben. Das ist es, was ökologische Investments, die so genannten grünen Fonds, ausmacht. Die Branche ist noch jung und bietet vielfältige Chancen. Derzeit gibt es etwa 40 Fonds, von denen erst zehn länger als fünf Jahre den Markt bereichern.

Aber Vorsicht: Für grüne Investmentfonds gibt es keine einheitliche Definition, sondern nur Richtlinien. Um die Sparte ein wenig klarer darzustellen, hat das Freiburger Öko-Institut die Fonds in die folgenden fünf Kategorien eingeteilt:

Ökofonds. Diese investieren in so genannte Öko-Leader, große Konzerne also, die sich von ihrer Konkurrenz abheben. Das gelingt ihnen durch eine ökologischere Produktionsweise oder Produktpalette.

Öko-Pionierfonds. Auch kleinere und innovative Unternehmen möchten am Markt teilhaben, indem sie z. B. umwelt- und sozialverträgliche Technologien entwickeln. Die Öko-Pionierfonds unterstützen das.

Ethikfonds legen Wert auf soziale Kriterien. Die ökologische Performance der ausgewählten Unternehmen spielt dabei keine so große Rolle. Dennoch sind sie bei den grünen Fonds zu finden.

Umwelttechnologiefonds beteiligen sich an Unternehmen, deren Anlagen zur Abwasser- und Abfallbehandlung oder zur Windkraftnutzung den Ökomarkt bereichern.

Nachhaltigkeitsfonds achten bei der Auswahl von Unternehmen, an denen sie sich beteiligen, ob ökologische, soziale und ethische Aspekte vorhanden sind.

Ökologisches Investment oder auch "grüner Fonds" sind keine klar umrissenen Begriffe. Die Grenzen sind teilweise fließend, und der Anleger sollte sich vor dem Kauf genau über die Zusammensetzung des Fonds erkundigen. Nur damit kann den persönlichen Kriterien bei der Investition Rechnung getragen werden.

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Ökologische Investments, Ökofonds, Fonds, grüne Geldanlagen, Öko, Investements


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